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Die Geschichte unserer Instrumente:



Querflöte:  


Die Querflöte war in China bereits um 900 v. Chr. bekannt und  gelangte um 1100 n. Chr. nach Europa, wo sie zunächst als Militärsflöte im deutsprachigen Raum verwendet wurde.
Daher die alte Bezeichnung " Deutsche Flöte ".
In der Kammermusik des 16. und 17. Jahrhunderts wurden Instrumente aus den Familien der Sopran- bis Bassflöten gespielt.
Die Flöten waren aus einem Stück gefertigt,hatten eine zylindrische Bohrung und sieben Grifflöcher.
Die Querflöte wurde um 1600 durch die französische Familie Hotteterre, die sich auf die Herstellung von Holzblasinstrumenten spezialisiert hatten, umgestaltet.


 

Lyra:

 

Die Lyra, auch Militär-Lyra oder Glockenspiel genannt, ist ein Melodieinstrument der Marschkapellen und ähnelt in seinen äußeren Umrissen der griechischen Lyra.
Sie besitzt jedoch statt senkrechten Saiten 25 bis 27 waagerechte Klangplatten aus Metall, die mit einem Hartgummi-, Holz- oder Kunststoff-Schlägel angeschlagen werden.
Bass-Lyren sind in der Regel mit 22 Klangplatten ausgestattet.


 

Triangel:

 

Die Triangel (lat. triangulum „Dreieck“, ist ein Schlaginstrument, bestehend aus einem runden Stahlstab, der in der Form eines gleichseitigen und an einer Ecke offenen Dreiecks gebogen ist.
Der Triangel ist ein hohes Schlaginstrument aus der Gruppe der Idiophone.



Marschtrommel:

 
Die kleine Trommel stammt ursprünglich aus der Militärmusik und lässt sich auf das mittelalterlicheTambour zurückführen, dass meistens in Begleitung einer Flöte gespielt wurde.
Etwa zur Mitte des
19. Jahrhunderts wird die kleine Trommel jedoch auch zunehmend in der Orchestermusik verwendet.
 
Einfache Rhythmen sind auf der Kleinen Trommel leicht erlernbar, weshalb sich das Instrument prinzipiell auch für kleinere Kinder gut eignet.
Auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene können - ein halbwegs gutes Rhythmusgefühl vorausgesetzt - ohne langwierigen Unterricht mit ein bisschen Übung schnell Erfolge an der Kleinen Trommel erzielen und Musikstücke begleiten.
Für das (semi-) professionelle Spielen in Gruppen oder Orchestern ist natürlich wie für jedes andere Instrument auch eine entsprechende Ausbildung erforderlich.



 
Pauke:


 
Die Pauke (ital. timpano, frz. timbale, engl. kettledrum; "Kesseltrommel") ist ein Schlaginstrument aus der Gruppe der Membranophone.
Im 18. Jahrhundert stand die Paukenvirtuosität in voller Blüte, als z. B. fürstliche Hofpauker auf bis zu vierzehn Pauken Konzerte gaben, wobei sie während des Schlagens noch die Klöppel in die Luft warfen und im Takt wieder auffingen




 
Tambourmajor:


 
Der Begriff Tambourmajor wird heute noch verwendet, in Deutschland beispielsweise bei Kapellen in Karnevals- oder Schützenumzügen.
Hierbei führt – wie im Mittelalter – der Tambourmajor die Trommler (Tambouren) an, und hat ebenfalls einen langen geschmückten Stab, den Küs, mit dem er weit ausholende Bewegungen vollführt, während er den Trommlern mit gemäßigtem Schritt voranschreitet und sie so dirigiert.
 
Des Weiteren wird der Leiter eines Spielmannszuges teilweise als Tambourmajor, Korpsführer, aber auch als Stabführer bezeichnet.
 
Der Tambourmajor war vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit der Anführer der Trommler, der sie zu Paradezwecken anführten. Hierbei dirigierte ursprünglich der Fähnrich mit seiner Fahne oder der Major die Trommler mit einem etwa hüfthohen Stab.
Die Bezeichnung Tambourmajor ist insofern irreführend, als es sich grundsätzlich nicht um einen militärischen Rang handelt, sondern um ein Amt, das auch von niedrigeren Dienstgraden (also Nichtoffizieren) ausgeübt werden konnte.
 
Der Begriff leitet sich von dem frz. „Tambour“ für Trommel und dem lat. „maior“ für größer bzw. bedeutender ab.
Beides zusammen bezeichnet demnach den „Haupttrommler“, d.h. denjenigen der den Zug der Militärmusiker anführt.