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Durchführungsbestimmungen
zu den Regimentsvogel- und Pokalwettbewerben

im Einzel- und Mannschaftsschießen

der Schützenbruderschaft St. Cäcilia Benrath e.V.

 

ALLGEMEINE BEDINGUNGEN

Alle der Bruderschaft als aktiv gemeldete männliche und weibliche Schützen (im folgenden Schützen genannt) sind an den Schieß- wettbewerben des Regiments teilnahmeberechtigt, sofern in den einzelnen Schießbedingungen nicht etwas anderes bestimmt ist.

 

Bei den jeweiligen Einzel- und Mannschaftswettbewerben und dem Königsvogelschießen sowie dem Prinzenvogel-schießen haben die Schützen spätestens eine Stunde nach dem offiziellen Beginn des Schießens anwesend zu sein. Später erscheinende Schützen werden nicht mehr zum Schießen zugelassen.

 

Bei jedem Mannschafts- oder Einzelwettbewerb hat ein neutraler Aufschreiber (in der Regel die Regimentsschießmeister) für eine korrekte Ergebnisnotierung Sorge zu tragen.

 

Vor jeder Disziplin können Probeschüsse abgegeben werden. Die genaue Anzahl der möglichen Probeschusse wird in den Ausschreibungen der einzelnen Disziplinen (siehe unten) bekannt gegeben. Der Schütze hat der Schießaufsicht vorher mitzuteilen, ob er Probeschüsse macht oder nicht. Die Probeschüsse kommen nicht in die Wertung.

 

Bei den Wettbewerben auf der Flachbahn ist es dem Schützen erlaubt, nach jedem Schuss die Wertungsscheibe zurückzuholen.

 

Einsprüche gegen Ergebnisse oder Teilnehmer sind der Schießleitung sofort oder bis spätestens 15 Minuten nach Beendigung des Schießens und Bekanntgabe des Ergebnisses zur Kenntnis zu bringen.

 

Bei Nichteinhaltung der Ausschreibung zu den Wettbewerben hat die Mannschaft bzw. der Einzelschütze mit Ausschluss vom Wettbewerb durch die Schießleitung zu rechnen.

 

Die Regimentsschießmeister

Stand 17.07.07

 

 

Teilnahmebedingungen für das Regimentsvogelschießen

Die Schützen müssen spätestens eine Stunde nach dem offiziellen Beginn des Schießens anwesend sein. Später erscheinende Schützen werden nicht mehr zum Schießen zugelassen.

Königsvogel

Teilnehmen kann jeder Schütze, welcher aktiv der Bruderschaft angehört und das 24. Lebensjahr vollendet hat. Das Schießen findet in Uniform statt.

Prinzenvogel

Teilnehmen kann jeder Schütze / jede Schützin, welche aktiv der Bruderschaft angehört und das 16. Lebensjahr vollendet hat. Männliche und weibliche Schützen dürfen noch keine 24 Jahre alt sein. Das Schießen findet in Uniform statt.

Schülerprinzenvogel

Teilnehmen kann jeder aktive Schütze / jede aktive Schützin ab dem 12. Lebensjahr Die Schützen dürfen noch keine 16 Jahre alt sein.

Pagenkönigsvogel

Teilnehmen kann jedes Kind bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres es muß als Page einer Unterabteilung am Schützenfestsonntag teilnehmen.

Bürgerkönigsvogel

Jeder Bürger und jede Bürgerin die in Groß-Benrath wohnhaft ist oder in Benrath arbeitet, darf bei der Herbstkirmes am Bürgerkönigsschießen teilnehmen. Nicht teilnehmen dürfen aktive Schützen der Bruderschaft. Es wird mit der Armburst / Lasergewehr geschossen. Die Bedingungen werden am Tag des Schießens festgelegt.


Die Regimentsschießmeister                                                                                                     

Stand 17.07.07

 

TEILNAHME- / SCHIESSBEDINGUNGEN
FÜR DIE EINZEL- UND MANNSCHAFTPOKALE

Vereinseinzelmeister

Siehe in den Einzelbestimmungen für den Pokal

 

Kompanie Vergleichspokal

Siehe in den Einzelbestimmungen für den Pokal

 

Rober-Curian-Pokal

Jede Unterabteilung stellt eine (1) Mannschaft mit maximal fünf (5) Schützen.

Jeder Schütze kann je fünf Probeschüsse auf der 50 m Bahn und der 10 m Bahn machen und hat fünf (5) Wertungsschüsse, stehend aufgelegt auf der 50 m KK-Flachbahn und fünf Wertungsschüsse, stehend angestrichen auf der 10 m Luftgewehrbahn abzugeben.

Die besten vier (4) Schützen, in der Gesamtwertung beider Schießen, jeder Mannschaft kommen in die Wertung. Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand die Anzahl der 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

Auf Wunsch des Stifters Robert Curian, vom 26.05.1968, haben die Kolpings-Kompanie, der Männerchor und der Kirchenchor Benrath, die Möglichkeit an diesem Schießen teilzunehmen.

 

Damen-Pokal

Alle Frauen einer Unterabteilung dürfen als Mannschaft um den Damenpokal schießen. Sind sie mit mehreren Unterabteilungen verbunden, so müssen sie sich für eine Mannschaft entscheiden.

Jede Frau kann drei Probeschüsse machen und hat drei (3) Wertungsschüsse stehend aufgelegt auf der 50 m Flachbahn abzugeben.

Die besten fünf (5) Ergebnisse jeder Mannschaft kommen in die Wertung. Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand die Anzahl der 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

 

Chargierten-Pokal

Es dürfen alle Chargierten des Regiments schießen. Jeder Schütze kann bis zu fünf (5) Probeschüsse machen und hat anschließend zweimal fünf (2 x 5) Wertungsschüsse stehend aufgelegt auf der 50 m Flachbahn abzugeben. Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand die Anzahl der 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

Es kann auch ein Vogelschießen oder ein Armbrustschießen durchgeführt werden.

 

Schiessausschuss-Pokal

Es dürfen alle Mitglieder des Schiessausschusses am Schießen teilnehmen. Die Schiessbedingungen werden jedes Jahr vor dem Schießen festgelegt.

 

Luftgwehr-Pokal

Es dürfen alle aktiven Schützen, ab dem 12. Lebensjahr, mit Ausnahmegenehmigung der Polizei bereits ab dem 10 Lebensjahr, des Regiments teilnehmen. Jeder Schütze kann bis zu 10 Probeschüsse machen und hat anschließend zehn (10) Wertungsschüsse, stehend angestrichen auf der 10 m Luftgewehrbahn abzugeben. Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand die 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

 

Jakob-Schimmelpfennig-Pokal

Ausrichter ist die St. Sebastianus – Kompanie der Schützenbruderschaft St. Cäcilia Benrath e.V.

Jeder Bürger, jede Bürgerin kann an diesem Schießen, welches zur Herbstkirmes stattfindet, nach Lösung eines Startgeldes (3Schuß 1€) teilnehmen. Der- oder diejenige, welcher / welche das höchste Ergebnis bei drei Schuss sitzend aufgelegt mit der Armbrust erreicht, ist der Sieger, die Siegerin des Schießens.

Ihr oder Ihm wird der Pokal für ein (1) Jahr überreicht.

Der Erlös dieses Schießens wird dem St. Martinszug in Benrath und / oder in der Paulsmühle zugeführt.

 

Schülerpokal

Am Tage des Schießens muß der Schüler(in) mindestens 12 Jahre alt sein, er/sie darf jedoch nicht älter als 16 Jahre alt sein.

Jeder Schüler darf 5 Probeschüsse und 5 Wertungsschüsse stehend aufgelegt mit dem Luftgewehr schießen.

Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

 

Jugendpokal

Am Tage des Schießens muß der Jugendliche mindestens 16 Jahre alt sein, er darf jedoch nicht älter als 24 Jahre alt sein.

Jeder Jugendliche darf 5 Probeschüsse und 5 Wertungsschüsse stehend aufgelegt mit dem KK - Gewehr schießen.

Als Ergebnis wird zunächst die Gesamtringzahl, bei Gleichstand die 10er Ringe und anschießend die 1/10 Wertung gewertet.

 

Die Regimentsschießmeister

Stand 17.07.07

 

 

TEILNAHME- / SCHIESSBEDINGUNGEN
FÜR DIE MANNSCHAFTMEISTERSCHAFT
MIT DEM KK-GEWEHR UND DEM LG-GEWEHR

 

Die Mannschaftsmeisterschaft wird in einem Turnierwettbewerb ausgeschossen, das bedeutet dass die Paarungen ausgelost werden, die Sieger schießen anschließend in einem Halbfinale auch hier entscheidet das Los über die Begegnungen und diese Sieger wiederum in einem Finale gegeneinander.
 
Eine Mannschaft besteht aus fünf aktiven Schützen der Kompanien, sowohl das Tambourcorps als auch der Spielmannszug dürfen die weiblichen aktive Mitglieder des Corps / Zuges die nicht der Bruderschaft gemeldet sind für das Schießen einsetzen. Die Schützen müssen entsprechend des Waffengesetzes älter als 16 Jahre sein.

 

Ausnahmemöglichkeit:
Mit schriftlicher Genehmigung der Eltern ab dem 14. Lebensjahren.
 
Es wird auf der 50 m KK-Bahn / 10 m LG-Bahn geschossen, Anschlagsart ist stehend aufgelegt, es werden je Schütze fünf Schuß Wertung auf einer Scheibe / einem Streifen geschossen und es können eine beliebig Anzahl Schuß zur Probe geschossen werden, der Schütze hat von der Aufnahme des Schießens bis zum Abschluß 20 Minuten Zeit, hiernach müssen sowohl die Probe als auch die Wertungsschüsse abgeschlossen sein.
Jeder Schützen kann sich die Scheibe nach jedem Schuß anschauen.

 

Die Probeschüsse und die Wertungsschüsse müssen die Kompanien/Schützen selber bezahlen.
 
Je Mannschaft darf ein zusätzlicher Schütze zum Laden usw. im Schützenstand anwesend sein.
 
Das Schießen wird mit einem Rottensystem geschossen, das bedeutet, dass jeweils ein Schütze jeder Mannschaft in den Schützenstand tritt und dass die Schützen erst nach Abschluß des Schießens also nach 20 min bzw. nach dem letzter Schuß aller Schützen im Schützenstand vor Ende von 20 min den Schützenstand verlassen, im Schützenstand ist auf Ruhe zu achten.
 
Maximale Schießzeit für die Wertungs- und Probeschüsse sind 20 Minuten je Schütze.
 
Zum Ende der Schießzeit ist das Schießen sofort einzustellen, sollten den Anordnungen des Schießmeisters nicht Folge geleistet werden, so wird der Schütze nicht mit in die Wertung genommen.
 
Die Einzelergebnisse der besten vier Schützen (der schlechteste Schütze wird als Streichergebnis nicht mit gewertet) werden zusammen gerechnet, die Mannschaft mit dem höchsten Gesamtringergebnis ist der Sieger, bei Gleichstand gelten die 10er Ringe, ist auch hier noch ein Gleichstand, dann wird die 1/10 Wertung herangezogen um einen Sieger zu ermitteln, wurde auch hier noch kein Sieger ermittelt so findet ein Stechen von zwei Schützen mit jeweils drei Schuß statt.

 

Erscheint eine Mannschaft nicht in voller Stärke, so können die erschienenen Schützen dennoch den Wettkampf aufnehmen.
 
Einsprüche gegen die Wertung, sind innerhalb von 15 Minuten nach Ende des Schießens an die Regimentsschießmeister zu richten. Einsprüche die nicht rechtzeitig angemeldet werden, können nicht mehr bearbeitet werden.
 
Die Einsprüche werden unter Teilnahme der Mannschaftsführer, von den beiden Regimentsschießmeistern bearbeitet.

 

 

Vereinsmannschaftsmeister ist die Mannschaft mit der höchsten Ringzahl in der Finalbegegnung.
 
Schießbekleidung (Schießjacke, Schießhose, Schießschuhe und Schießhandschuhe) sind nicht gestattet.
Optische Hilfsmittel sind gestattet.
 
Im übrigen gelten die Sportordnung des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften, soweit sie für das Schießen anwendbar ist, bzw. nicht durch die vorgenannten Regeln ausgeschlossen werden.

 

Die Regimentschießmeister                                                                                                        

Stand 06.12.09

 

TEILNAHME- / SCHIESSBEDINGUNGEN
FÜR DIE VEREINSEINZELMEISTERSCHAFT
MIT DEM KK-GEWEHR UND DEM LG-GEWEHR

Es dürfen nur aktive Schützen teilnehmen.

Die erste Runde wird in einem Losverfahren ermittelt.

Teilnehmer müssen bis eine Woche vor der Auslosung zur Königs- und Prinzenliste durch die Schießleiter der Kompanien und Gesellschaften an die Regimentsschießmeister gemeldet werden. Die Auslosung findet dann am Tag der Auslosung der Königs- und Prinzenliste im Schießstand statt. Je Gewehrdisziplin wird eine eigene Auslosung durchgeführt.

Die Schießtermine können dem jeweiligen Aushang (Schießplan) entnommen werden.

Aufsicht kann jeder Schießleiter führen. Die Schießkarten sind mit Namen und Datum zu versehen und anschließend an die Regimentsschießmeister zu übergeben.

Die Vereinseinzelmeisterschaft wird nach der ersten Runde in einer Siegerrunde und in einer Verliererrunde weitergeführt.

Wer in einer Runde nicht teilgenommen hat, scheidet automatisch aus, er wird weder auf der Sieger- noch in der Verliererrunde weitergeführt.

Die Sieger der Siegerrunde und der Verliererrunde kommen eine Runde weiter.

Die Verlierer der Verliererrunde scheiden aus, während die Verlierer der Siegerrunde auf die Verliererseite wechseln.

Die beiden am Schluss aller Paarungen übriggebliebenen Schützen, schießen anschließend den Vereinseinzelmeister aus.

Der Sieger der Verliererrunde muss zweimal gegen den Sieger aus der Siegerrunde gewinnen. Gewinnt der Sieger aus der Siegerrunde den ersten Vergleich, so ist er der neue Vereinseinzelmeister. Gewinnt der Sieger aus der Ver-liererrunde das erste Treffen, dann wird der Beste aus drei Begegnungen ermittelt. Hierbei zählen allerdings nicht die Anzahl der Ringe, sondern die der Siege.

Die Probeschüsse und die Wertungsschüsse für das KK-Schießen müssen die Schützen selber bezahlen.

Der Schütze hat 10 Probeschüsse zur Verfügung.

Es werden 5 Schuss stehend aufgelegt auf der 50m KK-Bahn für die Wertung der KK-Meisterschaft und/oder 5 Schuss stehend aufgelegt auf der 10m LG-Bahn für die Wertung der LG-Meisterschaft geschossen.

Bei Ringgleichheit zählen die Anzahl der höchsten Einzelringe gegeneinander. Ist auch hiernach noch ein Gleichstand, so wird die 1/10 Wertung herangezogen, besteht immer noch Gleichstand, so muss ein Stechen mit drei Schuss stattfinden.

Es dürfen keine weiteren Schüsse vor der Wertung geschossen werden, auch nicht im Kompanierahmen, einzige Ausnahme, wenn jemand mehrere Runde am Tag schießt.

Wer bis zum angegebenen Termin sein Schießen nicht durchgeführt hat scheidet aus.

Ein aufschieben bzw. verschieben ist nur nach vorheriger Absprache mit den Regimentsschießmeistern möglich. Hier wird nur Urlaub oder Krankheit berücksichtigt.

 

Die Regimentsschießmeister

Stand 17.07.07