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8. Mopped-Schützen-Tour

 

Jeder eine Kurve für den Alters-Kutscher !

                  In Gedenken an unseren lieben Faustus.

 

Bei nicht wirklich strahlenden Sonnenschein hieß es endlich wieder für die Mopped-Schützen  „Aufsitzen“ !

Wie immer machten wir uns zuerst alle auf den Weg um unseren jährlichen kirchl. Segen abzuholen ( ich möchte hier kurz erwähnen, dass sich mittlerweile die Benrather in der Fußgängerzone schon an unseren Anblick gewöhnt haben ) und dann hieß unser Ziel:

Bad Peterstal im Schwarzwald.

Unser Alters-Präses Klaus Voss übernahm als Tourguide die Spitze für die Hinfahrt und los ging‘s. Wie gewohnt war die Besatzung der PKW’s natürlich viel früher am Zielort im Hotel Hirsch angekommen. Dieses war im Übrigen nicht unsere erst Wahl gewesen, denn ursprünglich hatten wir standesgemäß im Gasthof Schützen gebucht, doch leider war dessen Besitzer eine Doppelbuchung unterlaufen und somit kamen wir dann im gegenüberliegenden Hotel gut unter.

Am späten Nachmittag kamen auch die Moppedfahrer samt Ihrer Sozia’s  gesund und munter im Hotel an. Da unser Hotel über eine nette Bar verfügte, kehrten wir natürlich dort nachdem Abendessen auf ein, zwei oder drei Absacker ein. Wer von Euch fleißigen Lesern nun bis hierher aufmerksam verfolgt hat, dass ein Teil der männlichen Mopped-Schützen (Entschuldigung, und eine Sozia ) auch Kutten tragen, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass unser Alters-Ehren-Präsident Paul bisher noch keine Kutte hatte. Nun war es soweit, er bekam seine mit entsprechenden auf dem  Rücken versehenen Titel „Alters-Ehren-Präsident“ Kutte verliehen.

Nun aber langsam ab in die Federn, denn für den nächsten Tag waren 285 km durch den Schwarzwald  geplant. Völlig ungewohnt waren alle sehr zeitig beim Frühstück. Das lag wohl daran, dass die Dorfkapelle gegen 6:00 Uhr zum Fronleichnams Kirchgang, in voller Besetzung ( gefühlte 200 bis 400 Personen ) lautstark ohne Vorwarnung quer durch das Dorf zogen.

( Den harten Kern der musizierenden Dörfler trafen wir am Abend noch in der Bar an, solch ein Durchhaltevermögen kennen wir doch auch von dem ein oder anderen Schützen). So jetzt aber mal zurück zum eigentlichen Thema, wie gesagt ca. 285 km durch die wirklich wunderschöne Landschaft waren für heute geplant und wahrscheinlich hätten wir diese noch mehr genossen, wenn sich die Sonne nicht hinter den dicken Wolken versteckt hätte und es etwas wärmer gewesen wäre. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung ( so ein Regenkombi wärmt wirklich ).

Doch am nächsten Morgen meinte es wohl jemand gut mit uns und die Wolken am Himmel waren wie weggeblasen.  Na dann, zum altbewährten Kommando

„ Aufsitzen „ und in Richtung Feldberg, der höchsten Erhebung des Schwarzwalds. Mittags genossen wir auf der Gisiboden-Alm in 1.200 mtr. Höhe bei strahlendem Sonnenschein eine deftige Vesper im Freien. Nach 330 geschmeidig und kurvigen Kilometern zurück in Bad Peterstal wurde beschlossen, dass wir den Abend in Gasthof Schützen in unserer gewohnten Art und Weise ausklingen zulassen würden.

Am nächsten Morgen konnten wir wieder bei gutem Wetter unsere dritte Tour  starten. Welche uns unter anderem auf 1.204 mtr. Höhe zum Kandelpass führte. Dort angekommen konnten wir das Starten sowie die Flüge unzähliger  Drachen- und Gleitschirmflieger bewundern. Dann weiter zum Tittisee und so hatten wir auch am Ende diesen Tages eine sehr schöne Strecke von ca. 325 km gefahren.

Manchmal vergeht die Zeit wie im Flug und schon war der letzte Morgen, sprich Abreisetag da.

Natürlich hatten wir schon einen Termin für das kommende Jahr ausgesucht

und Oberfranken sollte unser nächstes Ziel werden.

Wohlbehalten und gesund wieder daheim, hieß es für unsere Organisations-Team ab jetzt, Hotels im Internet raussuchen und Touren ausarbeiten, damit wir  wieder die schönsten Strecken der Region fahren und einen Gasthof mit guter Küche vorfinden.

 

Eure Tourberichterin – ohne Kutte ( Ich will auch keine ! )

 

Jutta

 

 

Bilder 2010